„Die Seele eines Menschen ist ein Haus mit vielen Räumen. Manche sind möbliert, andere stehen leer, wieder andere bleiben verschlossen. Es gibt Licht und Dunkelheit, stockenden Atem und Gelächter. Freude und Leid gehen darin ebenso Hand in Hand wie Angst und Mut. Und je liebevoller man das Haus durchschreitet, desto eher hört man das Echo der versteckten Räume, in denen die interessantesten Geschichten wohnen.“ Heike Franke, Autorin

 

Heike FrankeIch, die Autorin Heike Franke, wurde 1966 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Politischen Wissenschaften arbeitete ich zunächst in England, kehrte dann jedoch in meine Heimatstadt zurück, wo ich auch heute lebe.

Meinen ersten Roman „Choose Life“ veröffentlichte ich nach vielen Verlags Ablehnungen 2013 als Self-Publisherin sowohl in Deutscher als auch in Englischer Sprache. Im Dezember 2015 brachte der Aufbau Taschenbuch Verlag meine Love Story „Eine Liebe in der Bourgogne“ heraus. Im November 2017 erscheint „Gesang der Zikaden“ bei Montlake Romance.

Ich will mich jedoch nicht auf ein Genre festlegen lassen. Als Politologin interessieren mich naturgemäß tagesaktuelle Themen, und so arbeite ich derzeit an einem Polit-Thriller mit einer Heldin, die das Zeug hat, in Serie zu gehen. Außerdem mag ich sie so sehr, dass ich sie gern in meinem Leben behalten möchte.

Egal, was und worüber ich schreibe, am Anfang steht immer die Recherche. Die Inspirationen für meine Geschichten finde ich, die Autorin mit sowohl Beduinen- als auch Wikingerblut, auf zahlreichen Reisen, die mich rund um den Globus führen. Ich schreibe jedoch über keinen Ort, an dem ich nicht war.

Meine Abenteuerlust zieht mich nicht nur in die Ferne, sondern sorgt auch dafür, dass ich gern Neues ausprobiere – sowohl als Privatperson als auch als Autorin. Vieles davon wird später literarisch verarbeitet.

Trotzdem ist der Ansatz für meine schriftstellerische Tätigkeit nicht autobiografisch. Dazu interessiere ich mich viel zu sehr für andere Menschen. Mit meinen Geschichten versuche ich immer auch, die Welt ein wenig besser zu machen, indem ich mich bemühe aufzurütteln, eine ungewohnte Perspektive aufzuzeigen, für das Fremde Erklärungsansätze zu finden und Verständnis zu wecken. Ob mir das gelingt, entscheiden letztlich Sie.